Burnout

Nach harter Arbeit, egal ob körperliche oder geistige Arbeit, erschöpft zu sein, ist völlig normal. Das kennt jeder – und jeder hat so seine Methoden, damit umzugehen und die Batterien wieder aufzuladen: vielleicht durch Ausschlafen, durch Entspannen, ein langes Wochenende, ein Urlaub oder Sport.

Doch wenn diese Methoden nicht mehr funktionieren, wenn keine Erholung mehr möglich ist, dann spricht man von Burnout.

Burnout beschreibt einen Zustand des ´ausgebrannt seins`. Besonders engagierte Menschen, die ihre Verantwortung  und Aufgaben ernst nehmen, sind anfällig für Burnout. Ein hohes Leistungsniveau wird gehalten – bis es einfach zuviel wird. Kommt dann noch Druck von außen dazu, z.B. schlechtes Betriebsklima, Zeitdruck, Kritik, werden die eigenen Bedürfnisse immer weiter verdrängt. Es scheint unmöglich, das Hamsterrad aus Pflichten zu verlassen. Körperliche Warnsignale werden ignoriert – bis es zu ernsthaften Krankheitsbildern und völliger Erschöpfung kommt – Burnout – und dann geht oft nichts mehr.

Ein Burnout-Syndrom sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Folgen eines Burnouts können schwerwiegend sein. Es geht los mit einer zeitweiligen Leistungsminderung und mit zunehmendem Schweregrad des Burnouts steigt überdies auch die Wahrscheinlichkeit, im weiteren Verlauf an einer Depression oder an einer Sucht zu erkranken.

Damit jemand aus einer Belastungssituation, wie z.B. einem Konflikt, Zeitknappheit oder Leistungsdruck ein Burnout entwickelt, muss diese Situation über einen längeren Zeitraum andauern. Meist kommen noch äussere Faktoren wie geringschätzende Atmosphäre am Arbeitsplatz, zunehmende Personaleinsparung bei steigendem Leistungsdruck, anhaltende Nichtbeachtung persönlicher Bedürfnisse innerhalb der Familienstruktur sowieinnere Faktoren wie ein hohes Harmoniebedürfnis,  schlecht ´nein` sagen können, ausgeprägter Perfektionismus zusammen.

Die Unfähigkeit, sich von den eigenen Ansprüchen zu lösen, sind typische Indikatoren im Vorfeld und im Verlauf von Burnout. Das hängt auch damit zusammen, dass wir in belastenden Situationen einen Tunnelblick entwickeln und nur noch ein unlösbares Problem sehen. Die Betroffenen selbst und ihre Familien fühlen sich oft hilflos. Hier ist unsere Therapiemodell bestens geeignet,  die Balance zwischen Leistungsansprüchen und körperlicher & psychischer Gesundheit wiederherzustellen, den Problemtunnel zu verlassen und unter einem neuen, manchmal überraschenden Blickwinkel Lösungsmöglichkeiten zu entdecken.

Dieser Therapieansatz wirkt nachhaltig auf kognitiver, emotionaler und instinktiver Ebene und richtet den Fokus auf Nachhaltigkeit, Sinnhaftigkeit und Ressourcen.

Zusätzlich setzen wir das NES- und MFT-Verfahren ein. Durch die gezielte Stimulation über die Nervenbahnen wird die Produktion der Botenstoffe Dopamin, Endorphine, die sogenannten Glückshormone, angeregt und der Stoffwechselhaushalt in die natürliche Balance gebracht und gehalten. Das bewirkt die Steigerung von Energie, Wohlbefinden und Konzentration. Unterstützt die Stressreduktion und körperliche Entspannung.

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