Alkoholproblem

Die konventionelle Behandlung der Alkoholabhängigkeit ist trotz wachsender therapeutischer Flexibilität immer noch wenig wirksam. Einerseits ist die Schwelle zum Therapieeinstieg für die Betroffenen scheinbar sehr hoch, andererseits sind die Rückfallquoten langfristig gesehen nach wie vor entmutigend. Aus Sicht der Kranken- und Rentenversicherungsträger ist die Alkoholsucht hinsichtlich der entstehenden Kosten ein „Fass ohne Boden“. Um den physischen Verlauf der Erkrankung zu begegnen, setzen bestehende Therapieformen meist auf vollständige Abstinenz, neuerdings vereinzelt auch auf das Verfahren des „kontrollierten Trinkens“ bzw. der systematischen Trinkreduktion. Die psychischen Ursachen der Alkoholsucht werden dabei überwiegend in gruppentherapeutischen Maßnahmen bearbeitet. Selten liegt der Fokus auf Einzelbetreuung oder individuellen therapeutischen Maßnahmen und wenn, dann nur in geringer Dichte. Fast nie wird dabei das nahe Umfeld des Betroffenen in den therapeutischen Prozess miteinbezogen. Intensivtherapie & Coaching setzt sowohl psychisch als auch physisch andere Schwerpunkte: Unsere Methode  setzt weder Abstinenz noch Trinkmengenbegrenzungen ein, sondern sie wirkt autoregulativ, d.h. die Trinkmengenreduktion ergibt sich nach einiger Zeit aus der körpereigenen Regulationsfähigkeit. Ein dazugehöriges Suchtmodell verhilft dem Betroffenen dabei zum tieferen Verständnis seiner eigenen Sucht. Unsere Methode ist zieloffen, d.h. sowohl  ein moderater Umgang mit dem Alkohol, als auch die spätere Abstinenz kann das selbstgewählte Ziel des Betroffenen sein. Für den Therapieeinstieg sieht Intensivtherapie & Coaching einen 5-7 tägigen systemischen „Intensiv-Workshop“ vor, in den der Lebenspartner des Betroffenen nach Möglichkeit einbezogen wird. Diese anfängliche Intensivbegleitung liefert die nötige Motivation für den Wandel, indem sie neue Sicht- und Verhaltensweisen im Lebens-Alltag des Klienten etabliert. Der Betroffene erhält dabei das notwendige, auf sein System anwendbare „Rüstzeug“ für einen nachhaltig veränderten Umgang mit Alkohol.

Abstinenz, kontrolliertes Trinken, normales Trinken? Sie wissen nicht wie weiter – Wir zeigen Ihnen den Weg.

Es ist keine Schande ein Alkoholproblem zu haben. Wichtig ist, dass Sie bereit sind etwas dagegen zu unternehmen. Der erste Schritt ist der schwerste, aber auch der wichtigste. Wenn Sie den Mut finden ein mögliches Alkoholproblem offen anzusprechen, haben Sie Ihren ersten Sieg gegen den Alkohol bereits errungen.

Traditionelle, von Kranken- und Rentenversicherern finanzierte Angebote der Suchttherapie bestehen in der Regel auf dem Ziel der absoluten Abstinenz. Doch dadurch riskiert dieser Ansatz, eine Vielzahl an Veränderungen bei Klienten auszuschließen und an sich kooperationsbereite Menschen für unmotiviert zu erklären. Bei uns steht da nicht einer auf einem Sockel und doziert über die Theorie der Sucht. Vielmehr werden konkrete und individuelle Lösungswege erarbeitet. Wir plädieren dafür, die selbst gesteckten Ziele von Abhängigen stärker zu berücksichtigen: Abstinenz, kontrolliertes Trinken, weniger Trinken, „normales Trinken“…  Denn für viele Betroffene ist der Gedanke „Nie wieder Alkohol“ nur schwer vorstellbar. Jeder zweite bis dritte, der eine Suchttherapie beginnt, die auf Abstinenz abzielt, würde viel lieber weniger als nie wieder trinken.

Daher werden in unseren intensiven Sitzungen nicht nur die Trockenheit und den absoluten Verzicht, als erstes und einziges Ziel favorisiert. Es geht vielmehr immer in erster Linie darum, was will eigentlich der Klient. Wohin möchte er gelangen, wie will er sein Leben gestalten. Wo möchte er in 5 Jahren stehen. Wie stellt er sich vor, seinen Zustand zu verbessern? Will der Klient sich weiter zu Tode richten, oder möchte er eigentlich gern zufrieden leben. Der Klient wird systematisch geschult sein Verhalten zu beobachten. Wann wird getrunken, wie viel, gibt es Schwankungen und Auszeiten. Gibt es berufliche, familiäre oder andere Auslöser die sein Trinkverhalten immer wieder am Leben erhalten.

Dabei wird deutlich, dass Menschen, die süchtig trinken, mit zutiefst existenziellen Themen kämpfen und sich starken Ambivalenzen ausgesetzt fühlen. Neben Überlegungen zu Trinkritualen und der Beschreibung von Schwellen- und Grenzproblemen die zur Sprache kommen, folgen u.a. Überlegungen zu Zielen, zur Motivation, zu Rückfällen, zu Zwangskontexten, zu existenziellen Themen, zu speziellen Entwicklungsblockaden oder zu Paar- und Familienverhältnissen. Aus all dem entwickelt sich nicht nur ein gut nachvollziehbares individuelles Strategiemodell, sondern auch eine überaus praktische Navigationshilfe, gespickt mit Ideen für den Alltag.

Alkoholprobleme sind vielschichtig. Es wird kein hundertprozentiger Erfolg erwartet. Es gibt die Möglichkeit, dass der Klient die Vereinbarung, oder Zielvorstellung, die er mit sich selbst und uns abgeschlossen hat nicht einhalten kann. Diese Möglichkeit wird von vornherein mit ins Kalkül aufgenommen und besprochen. Denn Betroffene sind eines auf keinen Fall, willensschwach! Sie verfügen oft über eine hohe Intelligenz und schaffen es häufig Jahrzehnte, ihr Trinkverhalten zumindest am Arbeitsplatz zu verbergen. Die Auseinandersetzung mit der Problematik erfordert für alle Beteiligten Mut zum Risiko. Sowohl das Eingehen von Wagnissen und die Integration von Neuem, aber auch von Scheitern und (scheinbaren) Misserfolgen. Völlig wertfrei betrachtet, kann Alkohol genauso eine Strategie sein, die ihren Zweck erfüllt, zunächst erfüllt oder auch nur zu erfüllen scheint.

Wir verstehen uns auf erfreuliche Weise als Begleiter, die sich betroffene Klienten an die Seite stellen. Die Geduld haben und bereits mit kleinen Fortschritten sehr zufrieden sind. Wir zeigen großen Respekt vor dem Klienten und seinem Lebensentwurf, wollen jeden Betroffenen und Angehörigen ermutigen und Hoffnung machen, mit moderneren Methoden das Wunschziel zu erreichen, einen veränderten Blick auf sich selbst und ihr Leben zu werfen. Vielleicht nicht mehr zu sagen: „Ab morgen höre ich ganz bestimmt auf!“, sondern sich zu überlegen, welche Vorteile könnte es haben aufzuhören und welches ist der erste Schritt, den ich heute auf dieses Ziel hin machen kann.
Wir haben erfahren, dass die Beratung von Menschen mit Alkoholproblemen eine zu respektierende und akzeptierende Haltung verlangt und die Bereitschaft, nicht mehr aber auch nicht weniger zu sein als ein Begleiter (eine moderne Art von Schamane), der dem Klienten in der Schwellenphase zur Seite steht und als Ideenlieferant und Reflexionshilfe zur Verfügung steht, der den Klienten einlädt, die Perspektive zu verändern, einen anderen Blick zu wagen, vielleicht sogar einen anderen Weg, wohl wissend, dass ausschließlich der Klient in der Expertenrolle steckt für seinen ganz individuellen Lebensverlauf. Dabei wird auch deutlich, dass Lösungswege durchaus unterschiedlich sein können und für uns es wichtig ist, diese individuell zu entwickeln.

Unser Angebot ist nicht nur empfehlenswert für Betroffene, sondern kann auch für Angehörige eine ermutigende und Hoffnung bildende Lösung sein, an deren Schluss ein neuer Anfang stehen kann.

aa

Alkoholentwöhnung unterstützt durch die Neuro-Elektrische-Stimmulation (NES) und der Magnetfeldtherapie (MFT)

Jeder Mensch, der sich dazu entschließt gegen sein Alkoholproblem vorzugehen, ist zu beglückwünschen. Jedoch ist dieser Weg psychisch und physisch ein sehr anstrengender Vorgang, den viele nicht durchhalten. Um diesen Weg sanfter zu gestalten, das Gehirn und den Körper besser auf ein Umlernen einzustellen, sind die zusätzlichen Anwendungen von Neuro-Elektrischer Stimulation (NES) und Magnetfeldtherapie (MFT) sehr wirkungsvolle Parameter.

Zum Einem kommt bei uns das NES-Verfahren zum Einsatz, da dies den Entwöhnungsprozess unterstützt und fördert. Mit Hilfe eines NES-Stimmulationsgerätes werden vermehrt körpereigene Botenstoffe/Transmitter wie Serotonin und Dopamin ausgeschüttet. Gerade bei Suchtkranken sind diese Hormonsysteme gestört und führen u.a. zu den bekannten Entzugserscheinungen.

Hirnareale, die für Veränderungs- und Lernprozesse zuständig sind, sind alkoholbedingt schwer beeinträchtigt. Die in diesem Zusammenhang notwendigen Botenstoffe wie z.B. Dopamin, wird bei Suchterkranken nach dem Entzug vom Körper zunächst noch nicht bzw. nicht ausreichend selbst gebildet – die Produktion setzt erst langsam wieder selbstständig ein.

Damit die beste physische Grundlage für ein Loslösen vom Alkoholproblem geschaffen wird, ist es deshalb nötig das Gehirn wieder dahingehend zu beeinflussen, dass die Dopaminproduktion wieder anläuft. Dies wird mit Hilfe der Neuro-Elektrische Stimulation (NES) erreicht. Durch diese Art der „Akupunktur“ mit elektrischen Impulsen, ist eine Stimulation der körpereigenen Bildung von Dopamin, Serotonin und Endorphin möglich.

Die stimulierte Botenstoffausschüttung hat starke Wirkungen in der Suchttherapie: Entzugserscheinungen werden gemildert, der sogenannte Saufdruck reduziert und die Motivation, das Wohlbefinden und Therapieerfolg gesteigert.

Ein weiterer Bestandteil der Alkoholproblematik ist die jahrelange Ausbeutung und Schädigung des Körpers: Muskelabbau, Potenzschwäche, Übergewicht, Bluthochdruck, Durchblutung, Gelenkschmerzen, Leistungsschwäche, Schlafstörungen, Nervosität und Unruhe, Magen-Darm-Störungen usw. Das MFT-Verfahren kann hier unterstützend gegenzuwirken und dem Körper Selbsthilfe zur Heilung zu ermöglichen.

Magnetfeldtherapie, die älter als die Akkupunktur ist, hat seine Wirkung durch die Förderung der Durchblutung, Sauerstoffversorgung und dem Zellstoffwechsel. Die Folge ist verbesserte Wundheilung und schnellere Regeneration der Zellen, Organe, Knochen und Muskel. Förderung der körpereigenen Entgiftung, Entschlackung und Verminderung von Schmerzen. Dadurch auch bedingt dem Entgegenwirken von Unwohlsein, Nervosität, Bewegungsarmut und Schlafstörungen uvm. Körperliche und kognitive Leistungssteigerung in kürzester Zeit und die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens sind die Folge.

Diese beiden Methoden, NES und MFT, sind wissenschaftlich anerkannt und können ebenfalls bei Depression, Schlafstörungen, Angstzustände, Sucht und vielen anderen Beschwerden zum Einsatz kommen. Therapiebegleitend sind sie sehr wirkungsvoll. Entscheidend hier ist, dass Entzugssymptome stark abgemildert werden und beeinflussen die Stimmung des Betroffenen für den Therapieerfolg positiv – depressive Stimmungslagen können damit umgangen werden und die Motivation für eine Therapie bleibt erhalten.

Mit der Kombination von NES und MFT in der Therapie können bereits in kurzer Zeit Erfolge erzielt werden. Langwierige Klinikaufenthalte sind damit nicht unbedingt nötig, was besonders für beruflich und privat viel beschäftigte ein enormer Vorteil ist. Das Beste aber ist, dass diese Therapien im Anschluss in Eigenregie und -verantwortung zu Hause fortgeführt werden können, um den Erfolg auszubauen und mögliche Rückfälle entgegen zu wirken bzw. diese möglichst zu verhindern. Das nötige Equipment hierfür erhalten Sie von uns.

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Intensivtherapie & Coaching – Die erfolgreiche Lösung Ihres Alkoholproblems

Nachfolgend einige Vorteile der Intensivtherapie & Coaching– Methode gegenüber der herkömmlichen Abstinenztherapie kurz beschrieben:

Saufdruck – In der Abstinenztherapie ist der sogenannte Saufdruck ein täglicher Begleiter und Ursache vieler innerer Kämpfe. Mit Intensivtherapie & Coaching- Methode kann man sich von Beginn an, unter Einhaltung bestimmter Trinkregeln, diesem Druck niederschwellig entziehen.

Suchtgedächtnis und Alkoholtoleranz –Nach einer klassischen Abstinenztherapie bleiben die hohe Alkoholtoleranz und das Suchtgedächtnis selbst nach Jahren der Abstinenz erhalten. Daher fallen Betroffene bei einem Rückfall schnell in das alte Trinkmuster und die alte Trinkmenge zurück. Mit der Intensivtherapie & Coaching – Methode dagegen findet eine Re-Sensibilisierung statt. Die Alkoholtoleranz wird abgebaut und das Suchtgedächtnis umgeschrieben.

Rückfall – Herkömmlich wird ein Abstinenzversuch bereits mit dem ersten Rückfall als gescheitert betrachtet. Dieser Umstand verstärkt Versagensängste und mindert das Selbstwertgefühl. Das Alkoholproblem wird immer mehr als unüberwindbar und unkontrollierbar empfunden. In der Intensivtherapie & Coaching-Methode werden Rückfälle umdefiniert und von vornherein miteinkalkuliert und m.E. als Teil des Heilungsprozesses betrachtet, so dass der Erfolg der Methode davon unberührt bleibt.

„Nie wieder Alkohol? – Mit der Intensivtherapie & Coaching-Methode kann bei erfolgreichem Therapieverlauf bereits nach wenigen Monaten (variiert individuell) ein nicht-abhängiges, gesundheitlich unbedenkliches Trinken wieder möglich sein.

Wir vermitteln eine sehr effektive und erfolgreiche Technik und Methode, einfach zu erlernen und im sozialen Umfeld sofort umsetzbar.   In unseren „5 bis 7 Tage Intensivtherapie & Coaching„, wird u.a. dieses Konzept vermittelt, individuell und abgestimmt auf die jeweilige Situation, Möglichkeiten und Fähigkeiten der Betroffenen und seines Lebenspartner. Dieses Angebot erhalten Sie bundesweit nur bei uns! Bei Einhaltung der Regeln und Methode liegen unsere bisherigen Erfolge bei nahezu 100%.

Ärztliche Betreuung – Auf Wunsch kann Ihr Aufenthalt zusätzlich durch unseren Arzt medizinisch begleitet und betreut werden.

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